EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST
von Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey
In Kooperation mit der 12. Klasse der Waldorfschule Landsberg/Lech














Foto: Yorck Dertinger
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Über das Projekt
Das Theaterstück „Einer flog über das Kuckucksnest“ von Ken Kesey, das 1962 erstmals veröffentlicht wurde und 1975 zu einem erfolgreichen Film adaptiert wurde, ist ein Werk, das sich mit tiefgründigen sozialen und psychologischen Themen auseinandersetzt. Das Stück handelt von der Geschichte von Randle P. McMurphy, einem Mann, der sich in eine psychiatrische Anstalt einweisen lässt, um dem Gefängnis zu entkommen. Dort trifft er auf die strenge Schwester Ratched und die anderen Insassen, die alle mit ihren eigenen Herausforderungen kämpfen. Durch McMurphys unkonventionelle Art bringt er frischen Wind in die Anstalt und regt die anderen dazu an, für ihre Freiheit zu kämpfen.
Es geht um die psychische Gesundheit, die Macht von Institutionen und die Rebellion des Individuums gegen die „kranken“ Normen der Gesellschaft.
Das Stück wurde in einem demokratischen Prozess von den Schüler:innen selbst ausgewählt.
Das Projekt soll den Schüler:innen nicht nur einen Einblick in die Welt des Theaters geben, sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen Macht, Unterdrückung und Selbstbestimmung fördern. In unserer Inszenierung möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, sich mit den genannten Themenkomplexen auf eine persönliche und künstlerische Weise auseinanderzusetzen.
Sie werden die Gelegenheit haben, in die unterschiedlichen Charaktere des Stücks einzutauchen und sich mit deren psychischen und emotionalen Herausforderungen auseinanderzusetzen.
Unter der Leitung des Regisseurs und Schauspielers Luis Lüps wird das Stück als eine Mischung aus Schauspiel, Musik und multimedialen Elementen aufgeführt, um die Thematik des Stücks auch visuell und auditiv greifbar zu machen. Die Schüler:innen sollen in allen Bereichen des Theaterprozesses involviert sein, von der Rollenentwicklung über Bühnenbild, Kostüme, Produktionsleitung, Regieassistenz, Öffentlichkeitsarbeit, und Lichtgestaltung bis hin zur Musik und Medienintegration. Diese umfassende Herangehensweise bietet den Teilnehmer:innen nicht nur die Möglichkeit, ihre schauspielerischen Fähigkeiten zu entwickeln, sondern auch handwerkliches undtechnisches Wissen zu erwerben. Sie sollen erfahren, was es bedeutet eine Theaterproduktion mit professionellen Anspruch zu realisieren.
Video: Luis Lüps
Regie: Luis Lüps
Bühne und Kostüm: SuS der 12. Klasse (Umsetzung) & Luis Lüps (Konzept )
Video: Vanessa Hafenbrädl
Licht: Nikolaus Afrus
Spieler:innen: SuS der 12. Klasse
Regieassistenz: Nora Berkmann
Foto: Yorck Dertinger
Presse
Über die Inszenierung schrieb Christina Wanner am 14. April 2025 in der Augsburger Allgemeinen:
„Es ist eine mutige Inszenierung.“
„Ein eindrucksvolles Bühnenbild sowie der technische Einsatz von verschiedenen Licht- und Soundeffekten helfen dabei, die Bühne trotz wenig Platzes zum Schauplatz des Geschehens zu verwandeln.“
„Eine sehr gelungene Inszenierung, die mit ihrer Tragik Eindruck hinterlässt und das Publikum […] gleichermaßen berührt und überzeugt.“
Gefördert von:


