von Karen Köhler
Ein Klassenzimmertheaterstück über Freundschaft, Liebe und die Verführungskraft Rechtsradikalen Gedankenguts
Eine Kooperation mit der Theatervermittlerin und Regisseurin Theresa Meidinger und ihrem gemeinnützigen Verein GRINS e.V.





Foto: Yorck Dertinger
Foto: Yorck Dertinger
Foto: Yorck Dertinger
Foto: Yorck Dertinger
Foto: Yorck Dertinger
Inhalt
“Deine Helden - Meine Träume” erzählt die Geschichte eines Jugendlichen auf der Suche nach Vorbildern, Anerkennung und Freundschaft, sowie von der Verführungskraft rechtsradikalen Gedankenguts. Jonas hat Stress zu Hause und findet Halt im Boxverein und in Mo, einem Sohn von Eltern mit Migrationsgeschichte, einen echten Freund. Voll neuem Selbstbewusstsein traut er sich, Jessica anzusprechen, in die er verknallt ist. Bald schon nimmt Jessicas großer Bruder Heiko ihn mit auf Partys und verbotene Konzerte. Jonas merkt, dass seine neuen Kumpels rechtes Gedankengut verherrlichen. Doch er ist froh, sich als Teil einer Gruppe zu fühlen und ignoriert diese Entdeckung. Als Jessica mit Mo eine Liebesgeschichte beginnt, ändert sich alles schlagartig. Eine ohnmächtige Verzweiflung lässt Jonas einen schweren, folgenreichen Fehler begehen, der ihn dazu zwingt, sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen.
Trailer: André Döbert
Was bedeutet Klassenzimmer
theater?
Nicht jede Schule kann mit einer ganzen Klasse ins Theater fahren – also kommt das Theater direkt zu den Schüler:innen! Gespielt wird in einem ganz normalen Klassenzimmer – ohne Bühne, ohne Technik, ohne Vorwarnung.
Das Besondere:
Die Schüler:innen wissen im Vorfeld nicht, dass sie ein Theaterstück erwartet. Sie befinden sich im Unterricht, wenn Schauspieler Luis Lüps als Jonas das Klassenzimmer betritt und beginnt, seine Geschichte zu erzählen. Ohne Vorurteile oder Erwartungshaltung erleben sie Theater dort, wo sie sonst lernen – direkt, unmittelbar und eindrücklich.
Dieses Format:
• ist niedrigschwellig und inklusiv
• funktioniert ortsunabhängig und flexibel
• schafft emotionale Nähe und bleibende Eindrücke
• macht das Klassenzimmer zum Resonanzraum für Reflexion und Erinnerung



Fakten
Zielgruppe: Klasse 7 bis 13
Dauer: ca. 50 Minuten Theaterstück + 40 Minuten Workshop (verlängerbar)
Premiere 21.10.2025 in der Freien Waldorfschule Landsberg am Lech (Für Lehrkräfte, Presse und Interessierte)
Beginn 19 Uhr
Vorstellung ab dem 22.10.2025-2028 fortlaufend buchbar
Dank Förderung aktuell nur 200,- €
KONTAKT:
Theresa Meidinger
E-Mail: theaterindieschule@gmail.com
Mobil: 0157/36689427
Melden Sie sich gerne bei Interesse, Fragen oder Buchungswünschen!
Team
Theresa Meidinger – Regie, Theaterpädagogik und Projektleitung — Theresa Meidinger studierte „Kunst in Aktion“ an der HBK Braunschweig sowie Englisch und Deutsch als Fremdsprache. Sie arbeitete unter anderem am LOT-Theater, im Theaterpädagogischen Zentrum, am HAU Berlin und von 2016 bis 2025 als Theaterpädagogin und Vermittlerin am Staatstheater Braunschweig. Sie ist Mitgründerin von GRINS e. V. und entwickelt seit vielen Jahren transkulturelle und demokratiebezogene Projekte. Im Projekt verantwortet sie Regie, Workshop, Schulakquise, Buchung, Terminsteuerung und Vereinsverwaltung.
Luis Lüps – Schauspiel und Projektleitung — In München geboren und am Ammersee aufgewachsen, studierte Luis Lüps Schauspiel an der Universität der Künste Berlin. Engagements führten ihn unter anderem an das Maxim Gorki Theater, das Deutsche Theater Berlin und das Staatstheater Braunschweig. Seit 2014 arbeitet er frei in Theater, Film und Fernsehen; seit 2017 entwickelt er eigene Arbeiten mit dem ELLE Kollektiv. Im Projekt verantwortet er Schauspiel, Förderkommunikation, Abrechnung, Öffentlichkeitsarbeit und künstlerische Wiederaufnahme.
Ein gemeinsamer Weg. Luis Lüps und Theresa Meidinger kennen sich seit ihrer Schulzeit in Landsberg am Lech.
Von dort führte beide der Weg ins Theater – ihn ins Schauspiel, sie in Regie und Vermittlung. Am Staatstheater
Braunschweig kreuzten sich ihre Wege wieder. Heute leben beide mit ihren Familien in Utting am Ammersee und
haben sich mit diesem Projekt einen gemeinsamen Wirkungsraum geschaffen: Er verbindet langjährige
künstlerische Erfahrung, professionelle theaterpädagogische Vermittlung und belastbare Projektorganisation.
Ihre gemeinsamen Stärken und Ressourcen zu fusionieren und nun den sie umgebenden ländlichen Raum und den darüber hinaus zu bespielen, scheint ihnen mehr als sinnvoll und notwendig.

Theresa Meidinger und Luis Lüps
Foto: Yorck Deringer
Presse
Süddeutsche Zeitung, 07.01.2026 von Armin Greune
[...] Ein starkes Ein-Mann-Theater, das ein Klassenzimmer für eine halbe Stunde in absolute Stille versetzt – und danach nachhaltigen Eindruck hinterlässt. [...]
[...] Eindringlich, gestenreich und mit enormer Präsenz zeigt Luis Lüps die verführerische Kraft und die schockierenden Folgen von Rechtsextremismus. [...]
[...] Ein Klassenzimmer-Theater, das angesichts des gesellschaftlichen Rechtsrucks aktueller denn je ist – und genau die erreicht, die sonst nicht ins Theater gehen. [...]
[...] Die Produktion trifft bei Lehrkräften auf sehr positive Resonanz und versetzt das junge Publikum stets in Begeisterung. [...]
Augsburger Allgemeine Zeitung, 27.10.25 von Dagmar Kübler
[...] Dabei ist der Monolog nah an der Gefühlswelt der Jugendlichen, emotional und von wechselnden und teils zwiespältigen Gefühlen durchsetzt. Sowohl Sprache als auch die Themen wie Zugehörigkeit, Selbstfindung, das erste Mal verliebt sein und Eifersucht entsprechen der Realität. [...]
[...] Nach der großartigen und mitreißenden Darstellung von Luis Lüps herrschte minutenlanges Schweigen im Premierepublikum. [...]
Schwäbische Zeitung
[...] Ein auf Jugendliche zugeschnittenes Bühnenwerk, bei dem allerdings niemand Angst vor der großen Moralkeule haben muss. Die Schubart-Förderpreisträgerin geht recht unorthodox an die Thematik heran. Zudem außergewöhnlich spannend.[...]
[…] Luis Lüps agiert so unvermittelt zwischen den Schulbänken, spricht die Jugendlichen direkt an, nimmt sie mit in den Boxclub, mit zu Jessica, zu Ali, zu den Neonazis. In drastischer Sprache monologisiert er über Vorbilder, die man sich wählt, und über die Konsequenzen, die daraus entstehen.[...]
[…] Seine Reflexion wird zur Warnung vor menschenverachtenden Ideologien.[...]
Moods



Foto: Yorck Dertinger
Foto: Yorck Dertinger
Foto: Yorck Dertinger
Wir danken unseren großartigen Förderern!









Gefördert durch den Verband Freie Darstellende Künste Bayern e.V. aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst

© Aufführungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg.